Test
08.08.2017

Heartbeats in der Kinokritik

Es fällt schwer, die Füße still zu halten

Die Geschichte ist nicht wirklich originell, sondern folgt den Mustern, die der Tanzfilm mit sich bringt, zumeist eben einem Liebespaar aus unterschiedlichen Milieus, das sich über Widrigkeiten erheben muss. Das ist auch hier so, wobei es zumindest formell doch einige Neuerungen gibt. So punktet HEARTBEATS vor allem dadurch, dass er indische Tänze und Klänge mit amerikanischer Hip-Hop-Musik fusionieren lässt und so eine mitreißendes Ganzes erzeugt.

Das wird von der Kamera auch in aufregende Bilder eingefangen. Die Tanzchoreographien sind wunderschön und mitreißend zugleich, wobei die Kamera für ein geradezu sinnliches Erlebnis sorgt, das noch dadurch bestärkt wird, dass hier in den bunten, wehenden, indischen Gewändern agiert wird.

Alles in allem erfindet man das Rad damit nicht neu, bietet aber einen Tanzfilm, der die üblichen STREETDANCE-Variationen weit hinter sich lässt, weil er zudem auch mit einer positiven Botschaft und Lebensauffassung ans Werk geht.

Bei HEARTBEATS wird es wohl jedem Zuschauer schwerfallen, im Kino nicht zumindest mit den Beinen im Takt mitzugehen. Schauspielerisch ist der Film dagegen eher mager, was aber auch für die Charakterzeichnung gilt. Letzten Endes ist es aber eh die Musik und der Tanz, die den Zuschauer für HEARTBEATS einnehmen.

 

Fazit: Tolle Tanzeinlagen.

 

(Andre Detroit)